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bausicherheit.at® - Österreich
Marktplatz und Information für Bausicherheit
- Dienstleistungen gem. BauKG
- Servicebereich: BauKG
- Know-how-Datenbank: BauKG

bausicherheit.de® - Deutschland
Marktplatz und Information für Bausicherheit
- Dienstleistungen gem. BaustellV
- Servicebereich: BaustellV
- Know-how-Datenbank: BaustellV


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Allgemein: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Was ist bausicherheit.at?

bausicherheit.at ist eine Informations- und Vermittlungsplattform speziell zum Thema Baukoordination gem. BauKG (Österreich) bzw. gem. BaustellV (Deutschland) für Bauherren/Ausschreibende und Sicherheitskoordinatoren im deutschsprachigem Raum.

bausicherheit.at ist nicht einfach nur eine weitere Datenbank mit Adresslisten von Koordinatoren. Dieser Online-Marktplatz bietet die Möglichkeit, die BauKG-Leistungen (A) bzw. SiGeKo-Leistungen (D) auszuschreiben, anzubieten und zu beauftragen. Neben umfassenden Informationen und Hinweisen zum Thema Arbeitssicherheit am Bau, steht allen Nutzern eine Know-how-Datenbank mit Praxiswissen und Mustervorlagen zur Verfügung.

So funktioniert´s:
Ausschreibende/Bauherren stellen die Projektdaten ihres Bauvorhabens auf der Plattform online, erhalten Angebote der Koordinatoren und beauftragen über die Plattform einen entsprechenden Baukoordinator mit den gewünschten Leistungen. Die Nutzer brauchen sich um die Vorgänge und die Dokumentation dieses Prozesses nicht zu kümmern, diese Aufgaben übernimmt bausicherheit.at. So können Bauherren einfach und rasch Ihrer gesetzlichen Forderung nachkommen und Sicherheitskoordinatoren mit geringem Aufwand zu neuen Aufträgen kommen.

Brauche ich als Eigenheimerrichter einen Koordinator?

Vorweg das Fazit der nachfolgenden, genaueren Erläuterung:

Fast immer brauchen Sie als Eigenheimerrichter oder Bauherr eines kleineren Bauvorhabens einen Baukoordinator für die Planungsphase (Planungskoordinator) und einen Baukoordinator für die Ausführungsphase (Baustellenkoordinator)!

Grundsätzlich gilt auch für Eigenheime (so genannte Häuslbauer) das Bauarbeitenkoordinationsgesetz (BauKG). Ein gewisses Mindestmaß an Aufgaben bzw. Maßnahmen, insbesondere die Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze der Gefahren­verhütung gemäß ASchG ist bei jeder Baustelle erforderlich. Aber in den meisten Fällen reicht das nicht aus.

Sowohl einen Planungskoordinator für die Vorbereitungsphase als auch einen Baustellenkoordinator für die Ausführungs­phase hat der Bauherr dann zu bestellen, sobald Arbeitnehmer (Beschäftigte) mehrerer Arbeitgeber (Firmen) gleichzeitig oder nacheinander tätig werden. Wenn Sie also neben dem Baumeister  noch eine weitere Firma beauftragen (z.B. Dachdecker, Elektriker, usw.), brauchen Sie bereits einen Baukoordinator. Das Vorhandensein von mehreren Arbeitgebern ist auch dann gegeben, wenn Sie einen Generalunternehmer beauftragen und dieser nur einen Nachunter­nehmer (Subunternehmer) einsetzt. Wenn Ihr Eigenheim ausschließlich in Eigenleistung (Nachbarschaftshilfe) errichtet wird bzw. wenn maximal ein Arbeitgeber (eine Firma) beauftragt wird, muss kein Baukoordinator bestellt werden.

Ebenso ist in vielen Fällen eine Vorankündigung oder ein SiGePlan zu erstellen (siehe dazu nachfolgende PDF-Übersicht). Es empfiehlt sich aber insbesondere bei nicht klar vorhersehbaren Baustellen­bedingungen (Baudauer, Anzahl der Firmen, usw.) einen SiGe-Plan zu erstellen bzw. erstellen zu lassen, um wirklich rechtssicher zu sein.

Des Öfteren tritt die Frage auf, ob auch ein Baukoordinator für die Planungsphase (Planungskoordinator) gerade bei kleineren Bauvorhaben bestellt werden muss. In der Praxis ist die Funktion des Planungskoordinators insbesondere mit der Erstellung des SiGePlanes verbunden. Den Baukoordinator für die Planungsphase (Planungskoordinator) können Sie daher bei Ihrer Koordinatorsuche- bzw. Ausschreibung nur dann unberücksichtigt lassen, wenn diese Funktion bereits im Vorfeld – bis zum Baubeginn – jemand innehat und ein SiGePlan vorliegt.

> Übersicht der geforderten Aktivitäten gem. BauKG in Österreich (PDF)

Für wen ist bausicherheit.at?

Die Angebote auf bausicherheit.at richten sich an private und öffentliche Bauherrn genauso wie an Architekten und Ziviltechnikerbüros, Ingenieurbüros und Baumeister sowie an alle, die Leistungen für die Arbeitssicherheit auf Baustellen jeglicher Größenordnung ausschreiben oder weitervergeben wollen.

Zu unseren Dienstleistungsanbietern (Koordinatoren) zählen regional, bundesweit sowie international tätige Unternehmen und Selbständige.

Was zeichnet bausicherheit.at aus?

Mit bausicherheit.at finden Auftraggeber und Koordinatoren dort zusammen, wo sie gebraucht werden: regional, bundesweit bzw. im gesamten deutsch­sprachigen Raum.

Sie haben als Kunde die Möglichkeit, die erbrachte Koordinatorenleistung zu bewerten und somit zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung beizutragen.

Auf bausicherheit.at bestimmen unsere Kunden, ob sie neben dem angebotenen Preis, auch der Qualität und ökologischen Aspekten Gewicht geben wollen.

bausicherheit.at bietet beim Vergabevorgang größtmögliche Transparenz bei gleichzeitiger Wahrung der Urheberrechte. Die Vergabe basiert auf einem für beide Seiten fairen Konzept.

Den Nutzern von bausicherheit.at steht neben weiteren Informations- und Serviceleistungen eine Know-how-Datenbank mit Mustervorlagen zur Verfügung.

Wir von bausicherheit.at sehen uns als Partner, der das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage erleichtert, damit sich Ausschreibende/Bauherren und Koordinatoren verstärkt um ihre wesentlichen Aufgaben kümmern können.

Ich vergebe an einen Generalunternehmer (GU) oder errichte ein Fertighaus. Brauche ich in diesen Fällen auch einen Baukoordinator?

Diese Frage wird oft gestellt, ist aber ganz klar mit Ja zu beantworten.

Das Gesetz bezieht sich nicht auf die Anzahl der abgeschlossenen Werk­verträge, sondern darauf, ob auf der Baustelle gleichzeitig oder aufeinander­folgend Arbeitnehmer (Beschäftigte) mehrerer Arbeitgeber tätig werden. Die Art der Beauftragung spielt dabei keine Rolle, wenn es um die gesetzliche Verplichtung zur Bestellung eines Koordinators geht. Ausschlaggebend ist, dass bereits ab zwei auf der Baustelle tätig werdenden Unternehmen (Arbeitnehmer mehrerer Arbeitgeber) ein Koordinator zu bestellen ist.

Eine genauere Erläuterung und weitere Informationsquellen finden Sie in diesem Blogartikel:

> Blogartikel: Koordinationspflicht gemäß BauKG bzw. BaustellV auch bei Generalunternehmerverträgen

Welche Verpflichungen entstehen durch die Registrierung? Wie kann ich kündigen?

Für die Nutzung des gesamten Service- und Informationsbereiches inklusive der Know-how-Datenbank ist keine Registrierung erforderlich. Wenn Sie nicht vorhaben, Leistungen nach dem Bauarbeitenkoordinationsgesetz (BauKG) auszuschreiben oder anzubieten, können Sie die Plattform ohne Registrierung nützen.

Wenn Sie die Ausschreibungs-, Angebots- und Vergabefunktion der Plattform nützen wollen, ist eine Registrierung unter gleichzeitiger Annahme der AGB erforderlich. Die Registrierung bzw. die ABG verpflichten aber keinen Nutzer zur Ausschreibung und Vergabe bzw. Angebotslegung. Die AGB sind rechtlich/gesetzlich erforderlich und übliche “Spielregeln”, um allen Beteiligten einen fairen und trasparenten Vermittlungsprozess zu ermöglichen (> AGBs im Klartext für Ausschreibende/Bauherren, > AGBs im Klartext für Koordinatoren, Volltext AGB). Wenn Sie Ihr Konto auf bausicherheit.at nicht nützen passiert gar nichts, es gibt keine versteckten Kosten, Verpflichtungen oder Aktivitäten. Eine Kündigung ist daher nicht erforderlich, auf Wunsch können wir Ihr Benutzerkonto aber vollständig löschen.

Für Ausschreibende/Bauherren ist die Ausschreibungs- und Vergabefunktion kostenlos, Anbieter (Koordinatoren) haben nur dann einen geringen Beitrag zu leisten, wenn Sie einen Auftrag erhalten und auch tatsächlich gebaut wird.

Für welche Länder kann ich diese Plattform nützen?

Für Österreich und Deutschland. Seit Mitte Dezember 2013 ist für beide Länder eine eigene, separate Homepage online. Sowohl der gesamte Service- und Informations­bereich, als auch die Ausschreibungs-, Angebots- und Vergabe­funktion ist speziell auf die jeweilige Gesetzeslage abgestimmt.

Sie befinden sich auf der Homepage für Bauvorhaben in Österreich.
Wenn Sie einen Koordinator (SiGeKo) für Ihr Bauvorhaben in Deutschland suchen, Ihre Leistungen als Koordinator (SiGeKo) in Deutschland anbieten wollen oder Informationen zur Baustellenverordnung suchen, wechseln Sie bitte zu bausicherheit.de

Hinweise zum Datenschutz und zur Datensicherung

Ihre persönlichen Daten bzw. die Projektdaten werden vertraulich und nur zum Zwecke des Ausschreibungs- und Angebotsprozesses gemäß AGB verwendet. Die Daten der Plattform sind auf einem eigenen für diese Plattform ausgelegten Server des Internetdienstleisters Linznet abgelegt und sind nur dem Betreiber dieser Plattform zugänglich.

Die Daten werden im branchenüblichen Ausmaß laufend gesichert.


Für Ausschreibende und Bauherren

Gilt das BauKG für meine Baustelle?

Das Gesetz gilt für alle Baustellen auf denen Arbeitnehmer beschäftigt werden, mit unterschiedlich geforderten Aktivitäten in Abhängigkeit der Baustellen­bedingungen (Anzahl der Firmen, Art und Umfang der Arbeiten). Sobald z.B. auf Ihrer Baustelle gleichzeitig oder aufeinanderfolgend Arbeitnehmer mehrerer Arbeitgeber (die Firmen/Ihre Auftragnehmer) tätig werden, benötigen Sie einen Baukoordinator. Dabei ist es egal, ob diese Firmen von Ihnen einzeln oder durch die Vergabe an einen Generalunternehmen als Nachunternehmer (Subunternehmer) beauftragt werden (genauere Informationen zur Generalunternehmerbeauftragung finden Sie auch in diesem Blogartikel).

Einen detaillierten Überblick der geforderten Maßnahmen finden Sie in den nachfolgenden Aufstellungen oder unter Gesetze und Rechtsprechung auf der Service-Seite dieser Plattform.

> Übersicht der geforderten Aktivitäten gem. BauKG in Österreich (PDF)

Was passiert, wenn ich mich nicht an das BauKG halte?

Die Mißachtung dieses Gesetzes kann sehr hohe verwaltungsstrafrechtliche Folgen mit sich bringen. Bei einem Arbeitsunfall können noch zusätzliche existenzbedrohende straf- und zivilrechtliche Folgen hinzukommen.

Näheres dazu erfahren Sie unter Gesetze und Rechtsprechung auf der Service-Seite dieser Plattform.

Warum hab ich als Bauherr trotz Vergabe an Fachfirmen Verpflichtungen betreffend Arbeitssicherheit/BauKG? Wie ist die Verantwortung verteilt?

Das Bauarbeitenkoordinationsgesetz (BauKG) richtet sich primär an den Bauherrn als Veranlasser eines Bauvorhabens und zielt unter anderem auf eine bessere Koordinierung der Sicherheitsmaßnahmen in der Planungsphase und auf den Einsatz von kollektiven Schutzmaßnahmen ab. Der Bauherr entscheidet über die finanziellen Mittel und hat somit den größten Einfluss darauf. Für alle planenden und ausführenden Unternehmen besteht gegenüber dem Bauherren eine Hinweispflicht bezüglich der Bestimmungen des BauKG.

Die Hinweise des Baukoordinators und der Inhalt der Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente, insbesondere des SiGePlans, ist von allen Projektbeteiligten (auch Selbständige ohne Arbeitnehmer) umzusetzen bzw. einzuhalten. Der SiGePlan berücksichtigt insbesondere die kollektiven, Gewerke übergreifenden Schutzmaßnahmen.

Unternehmen haben die primäre Verantwortung für Ihre Arbeitnehmer, insbesondere hinsichtlich der individuellen, ihr Gewerk betreffenden Sicherheitsmaßnahmen. Neben der Verantwortung der Arbeitgeber und den betrieblichen Vorgesetzten ist auch eine Mitverantwortung von Bauherr (Projektleiter) und Koordinatoren gemäß den Bestimmungen des BauKG gegeben.

Was nützt mir die Bestellung eines Sicherheitskoordinators?

Das Bauarbeitenkoordinationsgesetz (BauKG) verpflichtet den Bauherrn zur Bestellung eines Baukoordinators, damit bestmöglich für einen unfallfreien Ablauf der Bauarbeiten gesorgt wird. Die Mißachtung dieses Gesetzes kann sehr hohe verwaltungsstrafrechtliche Folgen mit sich bringen. Bei einem Arbeitsunfall können noch zusätzliche existenzbedrohende straf- und zivilrechtliche Folgen hinzukommen.

Durch die Bestellung eines Baukoordinators ist der Bauherr im Normalfall vor diesbezüglichen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen geschützt.

Abgesehen vom persönlichen Leid der betroffenen Arbeitnehmer, sollte eine womögliche ständige Erinnerung an einen schrecklichen Arbeitsunfall in den eigenen vier Wänden, der vielleicht hätte verhindert werden können, nicht unbedacht bleiben.

Näheres dazu erfahren Sie unter Gesetze und Rechtsprechung auf der Service-Seite dieser Plattform.

Was muss ich als Bauherr tun?

Die erforderlichen Aktivitäten sind von den Baustellenbedingungen (Anzahl der Firmen, Art und Umfang der Arbeiten) abhängig. Im Regelfall (dazu zählen auch die meisten Einfamilienhäuser) haben Sie als Bauherr folgende Verpflichtungen:

  • Übermittlung der Vorankündigung an die zuständige Behörde (Adressen und Muster finden Sie in der Know-how-Datenbank)
  • dafür zu sorgen, dass die allgemeinen Grundsätze der Gefahrenverhütung in der Planung und Ausführung berücksichtigt werden (hierfür brauchen Sie üblicherweise bereits einen Fachmann bzw. einen Koordinator)
  • dafür zu sorgen, dass ein SiGePlan und eine Unterlage für spätere Arbeiten erstellt und berücksichtigt wird  (hierfür brauchen Sie jedenfalls einen Fachmann bzw. einen Koordinator)
  • Bestellung eines Koordinators für die Planungsphase und eines Koordinators für die Ausführungsphase (diese sind dann für die Umsetzung weiterer Aufgaben zuständig und unterstützen den Bauherr für eine praxisgerechte Erfüllung seiner Verpflichtungen)
  • dafür zu sorgen, dass den Hinweisen der Koordinatoren (erforderliche Änderungen der SiGe-Dokumente oder Beseitigung von Gefahren) nachgekommen wird.

Es gibt es eine Situation, die einen SiGePlan, aber keinen Koordinator erfordert (Beschäftigte von nur einem Arbeitgeber). Dieser Fall kommt aber kaum vor.

Erfahrungsgemäß hat sich gezeigt, dass die rechtzeitige Bestellung eines Koordinators (in der Planungsphase bzw. spätestens für die SiGePlan-Erstellung) größtmöglichen Nutzen und bestmögliche Rechtssicherheit für alle Projektbeteiligten und vor allem für den Bauherrn schafft. Gleichzeitig haben Sie als Bauherr von Beginn an einen fachkundigen Berater bzw. eine entsprechende Unterstützung.

Einen detaillierten Überblick der geforderten Maßnahmen finden Sie in den nachfolgenden Aufstellungen oder unter Gesetze und Rechtsprechung auf der Service-Seite dieser Plattform.

> Übersicht der geforderten Aktivitäten gem. BauKG in Österreich (PDF)

Was kostet mich als Bauherr die Nutzung der Plattform bausicherheit.at?

Die Ausschreibungsdienstleistungen dieser Plattform sind für Sie als Ausschreibender bzw. Bauherr kostenlos – keine Registrierungsgebühr, keine monatlichen Kosten, keine Vermittlungsgebühr.

Welche Vorteile hat die Nutzung der Plattform bausicherheit.at für mich als Ausschreiber oder Bauherr?

Sie ersparen sich die aufwändige Suche nach einem Koordinator sondern erhalten konkrete Angebote von Experten.

Über bausicherheit.at können Sie schnell und einfach Baukoordinationsleistungen online ausschreiben und beauftragen. Dabei gibt es keinen Vergabezwang. Sie vergeben nur, wenn ein passendes Angebot für Sie dabei ist.

Auf bausicherheit.at finden Sie Informations- und Serviceleistungen rund ums Thema.

Die Ausschreibungsdienstleistungen der Plattform sind für Sie kostenlos (keine Registrierungsgebühr, keine monatlichen Kosten, keine projektbezogenen Kosten durch bausicherheit.at).

Sie erhalten die Möglichkeit, die Leistungen des von Ihnen gewählten Baukoordinators zu bewerten.

Durch die Bestellung eines Planungs- und Baustellenkoordinators erfüllen Sie Ihre gesetzliche Verpflichtung zum Arbeitnehmerschutz. Das bedeutet für Sie Rechtssicherheit und Reduzierung der Unfallgefahren auf Ihrer Baustelle.

Wie schnell kann ich ein Angebot erhalten?

Wenn Sie Ihr Bauvorhaben online stellen, können Sie die Angebotsfrist individuell festlegen. Üblicherweise sollte eine Angebotsfrist von ein bis zwei Wochen zu einem vernünftigen Ergebnis führen.

Was mache ich, wenn ich kein passendes, zu wenige oder gar kein Angebot auf bausicherheit.at erhalte?

Wenn Ihnen kein Angebot zusagt oder Sie ein besseres Angebot außerhalb der Plattform finden ist das kein Problem. Das Umgehungsverbot gilt nur für auf der Plattform ausgeschriebene Projekte im Zusammenhang mit Anbietern auf der Plattform. Angebote, die vor Registrierung eines Nutzers gelegt wurden, sind ebenso vom Umgehungsverbot ausgenommen. Die genauen Bestimmungen dazu finden Sie in den AGB unter Punkt 7.2.

Sie haben in Ihrem Login-Bereich auch die Möglichkeit, mithilfe des Einladungstools Koordinatoren, die Sie aus anderen Quellen kennen oder die Ihnen vielleicht empfohlen wurden, einzuladen und brauchen somit nicht auf die Vorteile der automatisierten Ausschreibungsfunktion dieser Plattform und den automatisch generierten Schriftverkehr zur rechtssicheren Vergabe verzichten.

Sie können uns auch gerne unter office@bausicherheit.at über Ihr Ausschrei­bungs­vorhaben informieren. Wir sind ständig bemüht, Koordinator für diesen Marktplatz zu gewinnen, um alle Regionen entsprechend abdecken zu können.

Wie entsteht der Vertrag mit dem Sicherheitskoordinator?

Ein rechtsverbindliches Vertragsverhältnis zwischen dem Ausschreibenden bzw. Bauherren und dem Sicherheitskoordinator kommt direkt über die Plattform zustande. Der Auschreibende/Bauherr beauftragt durch betätigen eines eindeutig dafür gekennzeichneten Buttons den Sicherheitskoordinator mit den ausge­schriebenen Leistungen. Dieser ist dann zur Bestätigung bzw. Annahme des Auftrages verpflichtet. Die hierfür erforderlichen Schritte mit Standard­dokumentation (bei Bedarf mit individueller Anpassung) erfolgen einfach und transparenz über die Platform.

Was kostet ein Koordinator?

Die Lage des Bauvorhabens sowie Dauer und Umfang der Bauarbeiten sind maßgeblich für die Preisbildung. Unterschiedliche Auslastungen und verschiedene weitere Aspekte auf Seiten der Koordinatoren führen manchmal ebenso zu einer großen Preisspanne. Bei seriöser Betrachtung ist es daher nicht möglich, hierzu einen Richtwert anzugeben.

Das ist einer der Gründe, warum diese Plattform ins Leben gerufen wurde.

Wie kann ich Feedback zur Plattform geben?

Falls Sie uns allgemeine Anregungen oder Rückmeldungen zur Plattform zukommen lassen möchten, schreiben Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: office@bausicherheit.at

Bewertungen zu Koordinatorleistungen können registrierte Nutzer nach Fertigstellung des Bauvorhabens abgeben. Dabei ist gemäß den AGB besonders auf Fairness und Objektivität zu achten.


Für Sicherheitskoordinatoren

Welche Vorteile hat die Nutzung der Plattform bausicherheit.at für mich als Koordinator?

Sie erhalten Zugriff auf ausgeschriebene Leistungen – regional und über die regionalen Grenzen hinaus.

Sie brauchen sich nur einmal registrieren. Danach können Sie bei allen ausgeschriebenen Projekten ohne zusätzlichem Formalismus rasch und unkompliziert anbieten. Sie brauchen neue Kunden nicht zu suchen, sondern die Kunden kommen zu Ihnen. Die eingesparte Zeit können Sie für Ihr Kerngeschäft nutzen.

Wir machen uns in Ihrem Interesse für dieses Thema stark.

Sie zahlen keine Registrierungs- oder Monatsgebühren, sondern leisten nur einen Beitrag, wenn Sie einen Auftrag erhalten bzw. einen Umsatz machen.

Auf bausicherheit.at finden Sie Informations- und Serviceleistungen  rund ums Thema einschließlich einer Know-how-Datenbank mit Mustervorlagen.

Wie erhalte ich einen Auftrag für eine BauKG-Leistung?

Ein rechtsverbindliches Vertragsverhältnis mit dem Ausschreibenden/Bauherren kommt direkt über die Plattform zustande. Der Auschreibende/Bauherr beauftragt über die Plattform den Sicherheitskoordinator mit den ausgeschriebenen Leistungen. Gemäß AGB ist der Sicherheitskordinator dann zur Bestätigung bzw. Annahme dieses Auftrages verpflichtet, so wie dies bei jeder Angebotslegung im Geschäftsalltag üblich ist. Die hierfür erforderlichen Schritte mit Standard­dokumentation (bei Bedarf mit individueller Anpassung) erfolgen automatisiert über die Platform.

Werde ich über neue Ausschreibungen informiert?

Ja, sobald Sie auf der Plattform bausicherheit.at registriert sind, haben Sie die Möglichkeit, sich per E-Mail über anstehende Projekte informieren zu lassen. Unter Einstellungen in Ihrem Arbeitsbereich können Sie diese Option für Ihren Bedarf anpassen.

Wann verlieren Ausschreibungen ihre Gültigkeit?

Grundsätzlich sollten Aufträge bis zu dem in der Ausschreibung genannten geplanten Baubeginn vergeben werden. Da es bei der Realisierung von Bauprojekten jedoch zu Verzögerungen kommen kann, wird den Bauherrn bzw. Ausschreibenden eine Verlängerung der Zuschlagsfrist von sechs Monaten nach dem Termin “geplanter Baubeginn” gewährt.

Wurden die ausgeschriebenen Leistungen bis spätestens sechs Monate nach dem geplanten Baubeginn an keinen Anbieter vergeben, so wird die Ausschreibung automatisch zurückgezogen. Sowohl die Ausschreibung als auch die zugehörigen Angebote verlieren damit ihre Gültigkeit.

Was kostet mich als Koordinator die Nutzung der Plattform bausicherheit.at?

Der Zugang zur Plattform ist für alle Nutzer kostenlos. Die Suche und das Anbieten von Koordinationsleistungen sind ebenso kostenlos. Nur bei Zustandekommen einer Beauftragung (Vertrag zwischen Bauherr und Koordinator) und nur wenn eine Koordinationsleistung zustande kommt, fällt für den Koordinator eine Vermittlungsgebühr in der Höhe von 3 – 7 % an. Wenn Sie keinen Auftrag erhalten, fallen für Sie auch keine Kosten an.

Wir sind uns bewusst, dass die Werte dieser Plattform nur durch ein gemeinsames, förderliches Handeln aufgebaut werden. Daher wollen wir diese Werte auch teilen und haben uns dementsprechend für eine vergleichsweise geringe Vermittlungsprovision in Verbindung mit einem üblichen Umgehungs­verbot entschieden. Nähere Infos dazu finden Sie in den AGB (Pkt. 6 und 7.2).

Von einer Rabattregelung nehmen wir Abstand, damit alle Koordinatoren die gleichen Chancen am Markt haben. Durch die Möglichkeiten des Internets entsteht für uns auch  kein unterschiedlicher Aufwand bei unterschiedlicher Projektanzahl.

Wie kann ich Feedback zur Plattform geben?

Falls Sie uns allgemeine Anregungen oder Rückmeldungen zur Plattform zukommen lassen möchten, schreiben Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: office@bausicherheit.at

Bewertungen zu Koordinatorleistungen können registrierte Nutzer nach Fertigstellung des Bauvorhabens abgeben. Dabei ist gemäß den AGB besonders auf Fairness und Objektivität zu achten.


Know-how-Datenbank: Expertenwissen und Mustervorlagen

Welche Dokumente kann ich dort beziehen, wann?

Zurzeit befindet sich diese Seite im Aufbau – wir arbeiten daran.

Zukünftig finden Sie hier praxiserprobte Dokumente, die für die Umsetzung bzw. Einhaltung des Bauarbeitenkoordinationsgesetzes bzw. der Baustellen­verordnung gebraucht werden.

Warum steht die Expertendatenbank (Xpert) nicht mehr zur Verfügung?

Die eingestellte Expertendatenbank wurde im Rahmen der Gründung dieses Portals auf wissenschaftlicher Basis entwickelt. Die ersten Anwendungen haben gezeigt, dass die gelieferten Ergebnisse dieser Informationsdatenbank entweder zu allgemein oder zu spezifisch ausfallen. Zur Verbesserung wäre umfangreiche weitere Entwicklungsarbeit notwendig geworden.

Entscheidend war aber die Analyse des Nutzerverhaltens bzw. der Nutzerwünsche, die wir mit der aktuellen Know-how-Datenbank besser und effizienter abdecken können.

Aus derzeitiger Sicht ist eine Weiterentwicklung der Expertendatenbank nicht geplant.

Mediathek

Funktionsübersicht (PDF) für das Ausschreiben, Anbieten und Be­auftragen von BauKG-Leistungen

Informationsbroschüre (PDF) der AUVA