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Know-how Datenbank


Diese Know-how-Datenbank stellt Informationen, Praxiswissen und Muster­vorlagen zur Erfüllung und Umsetzung der Aufgaben gemäß dem Bau­ar­bei­ten­­koordinationsgesetz (BauKG) zur Verfügung. Die angebotene Auswahl an Informationen und Dokumente soll Bauherren und Koordinatoren möglichst praxisnahe bei ihren Aufgaben unterstützen, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die kostenlos zur Verfügung gestellten Vorlagen und Dokumente sind eine Hilfestellung und müssen an die Gegebenheiten des Bauvorhabens und an die geltende Gesetzeslage entsprechend angepasst werden. In diesem Zusammenhang möchten wir auf den Haftungs­aus­schluss auf der Impressumseite bzw. gemäß der ABG hinweisen. Zur leichteren Beurteilung der Qualität und Relevanz der Unterlagen finden Sie entsprechende Quellenhinweise.

Informationen zur Baustellenverordnung (Gesetzgebung in Deutschland) finden Sie auf bausicherheit.de.

Know-how und Hilfestellung zum BauKG

Aktivitäten gemäß Bauarbeitenkoordinationsgesetz (BauKG)

Die verpflichtenden Aktivitäten gemäß dem Bauarbeitenkoordinationgesetz (BauKG) sind abhängig von den Baustellenbedingungen sowie von Art und Umfang der geplanten Bauarbeiten. Die nachfolgende tabellarische Übersicht zeigt auf, in welchem Umfang das BauKG für ein bestimmtes Bauvorhaben anzuwenden ist.
(Quelle: AUVA-Leitlinie für Bauherrn, BauKG)

> Tabellarische Übersicht der geforderten Aktivitäten gem. BauKG in Österreich (PDF)


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Vorankündigung gemäß BauKG

Die Vorankündigung nach BauKG § 6 ist eine Meldung hinsichtlich Art, Umfang und Dauer von Bauarbeiten.

Für Baustellen, die voraussichtlich länger als 30 Arbeitstage dauern und auf denen gleichzeitig mehr als 20 Arbeitnehmer beschäftigt werden oder deren Umfang voraussichtlich 500 Personentage übersteigt, ist spätestens zwei Wochen vor Baubeginn vom Bauherrn an das zuständige Arbeitsinspektorat sowie an die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK) die Voran­kündigung zu übermitteln.

Beide Meldungen können gleichzeitig über die Baustellendatenbank der BUAG erledigt werden. Mit dieser elektronischen Meldung wird die Meldepflicht für beide Stellen erfüllt. Wenn die Meldung nicht über die Baustellendatenbank der BUAG erfolgt, ist die Vorankündigung per Post, Fax oder E-Mail an das Arbeitsinspektorat und an die BUAG zu übermitteln. Wir empfehlen die Meldung über die Baustellendatenbank durchzuführen und sicherheitshalber auch an das Arbeitsinspektorat z.B. per E-Mail die Voran­kündigung zu übermitteln.

  • Elektronische Meldung gleichzeitig an BUAK und Arbeitsinspektorat

> BUAK Baustellenmeldung

  • Meldung per Post, Fax oder E-Mail an Arbeitsinspektorat und BUAK

> Kontaktdaten der zuständigen Arbeitsinspektorate

> Kontaktdaten BUAK

> Formular Vorankündigung (Word)


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Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan)

Der Bauherr hat gemäß § 7 BauKG dafür zu sorgen, dass vor Eröffnung der Baustelle bzw. in der Vorbereitungsphase ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan) erstellt wird. Der SiGePlan ist für alle Baustellen zu erstellen, für die eine Vorankündigung gem. BauKG § 6 zu erstellen ist oder Arbeiten durchgeführt werden, die mit besonderen Gefahren gem. § 7 (2) verbunden sind  (siehe Aktivitäten gem. BauKG).

Der Planungskoordinator ist gemäß § 4 BauKG für die Ausarbeitung des SiGePlanes zuständig und hat darauf zu achten, dass der Bauherr bzw. Projektleiter den SiGePlan berücksichtigt.

Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan ist bei Fortschritt der Arbeiten oder bei eingetretenen Änderungen unverzüglich anzupassen, falls dies zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer erforderlich ist. Vor der Anpassung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes sind nach Möglichkeit die Sicherheitsvertrauenspersonen der betroffenen Arbeitgeber anzuhören. Wenn Änderungen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes auf Grund von Entscheidungen oder Anordnungen des Bauherrn oder Projektleiters erfolgen, so ist dies im Plan festzuhalten. Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan ist in der Vorbereitungs- und in der Ausführungsphase zu berücksichtigen. Der Bauherr hat dafür zu sorgen, dass alle Projektbeteiligten Zugang zum SiGePlan haben.

  • Gesetzlicher Mindestinhalt des SiGePlanes

Der Mindestinhalt des SiGePlanes ist im BauKG § 7 (3) geregelt.

Für Kleinbaustellen, das heißt für Baustellen bei denen keine Vorankündigung erforderlich ist und nur Arbeitnehmer eines Arbeitgebers beschäftigt werden, bei denen aber Arbeiten mit besonderen Gefahren gem. BauKG § 7 (2) durchgeführt werden, gelten die Maßnahmen gem. ASchG §§ 4+5 (Evaluierung) als Ersatz für den SiGePlan, wenn die Mindestinhalte gem. BauKG § 7 (3) ausreichend berücksichtigt werden. Der Bauherr muss den Arbeitgeber bei Vorliegen von besonderen Gefahren im Sinne des BauKG § 7 Abs. 3 Z1 umfassend informieren (BauKG § 7, Abs. 6a).

Information zu gefährlichen Arbeiten: Diese können sehr oft zutreffend sein. Absturzgefahr verbunden mit extremen Witterungsverhältnissen liegt in der Regel bei allen Winter­baustellen vor. Gefahr des Verschüttetwerdens erhöht durch Arbeiten im Verkehrsbereich kommt z.B. bei jedem Kanalanschluß (der ja vom Baumeister gemacht wird) vor.

  • Inhalt und Umsetzung gemäß ÖNORM B 2107

Die gesetzliche Mindestinhalt lässt viel eigenen Gestaltungsspielraum. Genauer und umfangreicher ist die Erstellung des SiGePlanes gemäß der ÖNORM B 2107-2 (Umsetzung des BauKG – Verfahren zur Erstellung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzplänen). Falls diese ÖNORM vereinbart wird ist jedenfalls darauf zu achten bzw. der erhöhte Erstellungsaufwand zu berücksichtigen.

  • Aspekte und Hinweise zur SiGePlan Erstellung aus der Praxis

Der Mindestinhalt gemäß dem BauKG ist Grundvoraussetzung für einen rechtssicheren SiGePlan. Aus der Praxis haben sich insbesondere durch Rückmeldungen und Informationen von den Behörden und aufgrund der Rechtsprechung folgende wichtige Aspekte bzw. Hinweise für die Erstellung des SiGePlanes herauskristallisiert:

  • Der SiGePlan ist Ausschreibungsbestandteil und Vertragsinhalt für alle Gewerke.
  • Die Übermittlung aller SiGe-Dokumente erfolgt nachweislich an alle Beteiligten (hier kann z.B. auch eine Vereinbarung mit dem Bauherren bzw. der ÖBA getroffen werden, dass die Übergabe aller SiGe-Dokumente im Zuge jeder Vertragsunterzeichnung erfolgt). Wichtig ist, dass die nachweisliche Übergabe vor Beginn der Arbeiten auf der Baustelle erfolgt – es kann ja bereits am 1. Tag zu einem Unfall kommen.
  • Bei der Maßnahmenplanung im SiGe-Plan ist speziell auf die Gewerke-übergreifenden Maßnahmen zu achten (z.B.: Konsolgerüst bleibt für Dachgewerke bestehen, Installationsschächte werden in der Rohbauphase mit Maßnahmen abgesichert, die auch von alle Haustechnikfirmen verwendet werden können und für die Durchführung der Arbeiten geeignet sind, usw.).
  • Die getroffenen Maßnahmen sollten durch den Koordinator unter Berücksichtigung seiner nicht ständigen Anwesenheit überprüft werden können. Individuelle Maßnahmen sind daher nur 2. Wahl (siehe auch ASchG § 7).
  • Kollektive Maßnahmen vor individuellen Maßnahmen (siehe auch ASchG § 7).
  • Auf die Konkretisierung der Maßnahmen ist so detailliert wie möglich einzugehen (z.B. “Dachabsicherung” alleine ist zu wenig. Anzugeben ist, welche Maßnahme konkret für welche Gewerke verwendet wird, wann und von wem diese erstmalig montiert wird, wie die Montage erfolgt, falls das nicht klar ist, von wem diese Maßnahme vorgehalten wird, von wem und wann ein Umbau dieser Maßnahme erforderlich ist, usw.)
  • Die Zuständigkeiten und terminliche Situation für alle Maßnahmen sind konkret festzulegen (wer ist dafür beauftragt, zu welchem Termin oder wann im Bauablauf erfolgt die Montage)
  • SiGePlan Muster des Arbeitsinspektorates
    Auf der Homepage des Arbeitsinspektorates werden Informationen und Hinweise zu Erstellung eines SiGePlanes bereitgestellt. Nachfolgend können Sie die dort bereitgestellten SiGePlanvorlagen downloaden:

> Erstellungshilfe für einen SiGePlan nach § 7 BauKG (RTF-Format)

> Erstellungshilfe für einen SiGePlan nach § 7 BauKG (PDF-Format)

  • SiGePlan Muster in Tabellenform als Plan
    Diese praxisbewährte Vorlage ist als Excel-Dokument an alle Bauvor­habensgrößen anpassbar und bietet den Vorteil einer Gesamtübersicht. Erfahrungsgemäß ist bei größeren Bauvorhaben ein Ausdruck in A0 zur besseren Lesbarkeit erforderlich. Das gesamte Tabellenblatt besteht aus einer Schriftart.

    Das Grundkonzept dieses SiGePlanes ist eine Matrixstruktur. Im linken Teil sind die einzelnen Leistungen mit den zugehörigen Gefahren, Sicherheitsmaßnahmen, Regelwerken, Planhinweisen und LV-Positionen aufgelistet, in der Mitte erfolgt die Zuordnung zu den einzelnen Gewerken bzw. Firmen, im rechten Teil erfolgt die terminliche Darstellung.

    Die Zuordnung zu den einzelnen Gewerken erfolgt mithilfe von Symbolen:

    …Dieses Unternehmen/Gewerk ist für die Herstellung bzw. Vorhaltung einer Sicherheitseinrichtung zuständig bzw. beauftragt. Wenn für eine Leistung bzw. Sicherheitsmaßnahme mehrere -Zeichen vorhanden sind, so ist unter LV-Pos. unbedingt zu beschreiben, wer für was zuständig ist (im Sinne der eindeutigen Zuordnung der Zuständigkeiten).

    …Es ist eine gefährliche Überschneidung der Arbeiten bzw. Arbeitsabläufe gegeben.

    …Diese Sicherheitsmaßnahmen stehen auch diesen Gewerken zur Verfügung bzw. können von diesen mitverwendet werden.

    > SigePlan-Muster in Tabellenform (XLS-Format)

    > SiGePlan-Muster in Tabellenform (PDF-Format)

  • Hilfen zur SiGePlan-Erstellung aus anderen Ländern des EU-Raumes
    Die Gesetzgebung in Österreich und Deutschland ist sehr ähnlich, auch in Liechtenstein gibt es ein BauKg ähnlich dem in Österreich. Unter Beachtung bzw. Anpassung an die länderspezifischen, gesetzlichen Anforderungen steht hier weiteres, ergänzendes Know-how zur Verfügung:

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Unterlage für spätere Arbeiten

Der Bauherr hat gemäß § 8 BauKG dafür zu sorgen, dass bereits in der Vorbereitungsphase eine Unterlage für spätere Arbeiten erstellt wird. Diese Bestimmung gilt für alle Bauwerke (siehe Aktivitäten gem. BauKG). Der Planungskoordinator ist gemäß § 4 BauKG für die Zusammenstellung dieser Unterlage verantwortlich und hat darauf zu achten, dass der Bauherr bzw. Projektleiter die Unterlage berücksichtigt.

Die Unterlage ist in der Vorbereitungs- und in der Ausführungsphase zu berücksichtigen. Nach Beendinung der Bauarbeiten bzw. erfolgter Übergabe hat der Bauherr dafür zu sorgen, daß die Unterlage für die Dauer des Bestandes des Bauwerks in geeigneter Weise aufbewahrt und berücksichtigt wird. Wird das Bauwerk während der Ausführung oder nach Fertigstellung vom Bauherrn an eine andere natürliche oder juristische Person oder sonstige Gesellschaft mit Rechtspersönlichkeit übergeben, hat diese für die Aufbewahrung der Unterlage zu sorgen.

  • Gesetzlicher Mindestinhalt der Unterlage für spätere Arbeiten

Der Mindestinhalt der Unterlage für spätere Arbeiten ist im BauKG § 8  (2) geregelt:

Die Unterlage muss die zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer bei späteren Arbeiten wie Nutzung, Wartung, Instandhaltung, Umbauarbeiten oder Abbruch erforderlichen Angaben über die Merkmale des Bauwerks (wie Zugänge, Anschlagpunkte, Gerüstverankerungspunkte, Gas-, Wasser- und Stromleitungen) enthalten, die bei späteren Arbeiten zu berücksichtigen sind.

  • Umsetzung und Inhalt gemäß ÖNORM B 2107

Die gesetzliche Formulierung lässt hinsichtlich Umsetzung und Inhalt sehr viel Auslegungsspielraum. Wesentlich genauer und umfangreicher ist die Erstellung der Unterlage gemäß der ÖNORM B 2107-3 (Umsetzung des BauKG – Verfahren zur Erstellung von Unterlagen für spätere Arbeiten). Falls diese ÖNORM vereinbart wird ist jedenfalls darauf zu achten bzw. der erhöhte Erstellungsaufwand zu berücksichtigen.

  • Aspekte und Hinweise zur Erstellung der Unterlage aus der Praxis

Der Mindestinhalt gemäß dem BauKG ist Grundvoraussetzung für eine rechtssichere Unterlage für spätere Arbeiten. Aus der Praxis haben sich insbesondere durch Rückmeldungen und Informationen von den Behörden und aufgrund der Rechtsprechung folgende wichtige Aspekte bzw. Hinweise für die Erstellung der Unterlage herauskristallisiert:

  • Die Unterlage sollte wirklich bei Beginn der Planungskoordination erstellt werden. Es ergeben sich meist wichtige hinweise für die Ausschreibung bzw. Vergabe (welche Sicherheitseinrichtungen am Dach sind erforderlich und müssen ausgeschrieben werden, ist dauerhaft eine Hebebühne für die späteren Arbeiten erforderlich, muss eine Befahranlage geplant und ausgeschrieben werden, usw.)
  • In Abstimmung mit dem Architekt und den Haustechnikplanern sind alle Sicherheitsmaßen insbesondere am Dach gleich zu Beginn der Planungsphase festzulegen und zu berücksichtigen. Manchmal wird der Platz auf Dächern durch Aufbauten und Haustechnikanlagen recht knapp und es müssen für Wartungsarbeiten Randbereiche betreten werden.
  • Bei der Planung der sicherheitstechnischen Einrichtungen am Dach sollten folgende Dokumente herangezogen bzw. berücksichtigt werden:

> Planungsgrundlagen von Anschlageinrichtungen auf Dächern -AUVA-Broschüre (.PDF-Format)

> Sicherheit auf dem Dach -AUVA-Broschüre (.PDF-Format)

> ÖNORM B 3417 (Sicherheitsausstattung und Klassifizierung von Dachflächen für Nutzung, Wartung und Instandhaltung)

  • Die Grenze zwischen sicherheitsrelevanten Unterlagen und sonstiger Baudokumentation (für spätere Arbeiten) ist schwer zu ziehen. Es ist daher ratsam, die Unterlage als zusammenführendes Dokument der gesamten Baudokumentation zu sehen. Dazu gehören dann jedenfalls auch alle Baupläne, Haustechnikpläne, statischen Unterlangen, Firmenlisten mit Ansprechpartnern, usw.
  • Alle Informationen zu den vorhandenen (eingebauten) Sicherheitseinrichtungen (Anschlagpunkte, Befahranlagen, usw.) mit den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen für die laufende Reinigung, Wartung und Instandhaltung, aber auch für absehbare (kurzfristige) Sanierungsarbeiten, sind in einem separaten Dokument bereitzustellen.
  • Ebenso sollten im Gebäude im Bereich von Gefahrenstellen, die laufend betreten werden müssen, entsprechende Hinweise angebracht werden (auch das muss in der Unterlage vermerkt sein).
  • Die Auflistung und Dokumentation aller laufenden und wiederkehrenden Prüfungen (z.B. auch für Anschlageinrichtungen) mit den entsprechenden Prüfintervallen und Sicherungsmaßnahmen sind ebenso Teil der Unterlage.
  • Firmenliste mit alle Herstellerfirmen, allen beauftragten Wartungs- bzw. Instandhaltungsfirmen und allen zuständigen Behörden.
  • Separater Plan aller sicherheitstechnischer Einrichtungen (Zustiege, Sicherungssystem am Dach, Fenster, für die eine Absturzsicherung zu Verwenden ist, usw.)
  • Eine Auflistung aller Sicherheitsmaßnahmen bei späteren Arbeiten im Sinne des ASchG §§ 4+5 (Evaluierung). Dieser Sicherheitskatalog sollte insbesondere Arbeiten berücksichtigen, die in die Kategorie “Heimwerken” fallen und auch außerhalb von größeren Umbauarbeiten bzw. eines Neubaues vorkommen können. Eine Art “Reparaturanleitung mit Sicherheitshinweisen” für Tätigkeiten wie z.B.: Anstricharbeiten, Gerüst aufstellen und verwenden, Arbeiten mit einem Winkelschleifer, Boden verlegen, usw.
  • Muster einer Unterlage für spätere Arbeiten des Arbeitsinspektorates

Auf der Homepage des Arbeitsinspektorates werden Informationen und Hinweise zu Erstellung einer Unterlage für spätere Arbeiten bereitgestellt. Nachfolgend können Sie die dort bereitgestellte Vorlage downloaden:

> Erstellungshilfe einer Unterlage für spätere Arbeiten (RTF-Format)

  • Praxiserprobtes Muster als MS-Word Dokument
    Diese praxisbewährte Vorlage ist als Word-Dokument an alle Bauvor­habensgrößen anpassbar.

> Muster einer Unterlage f. spätere Arbeiten (.docx-Format)

> Muster einer Unterlage f. spätere Arbeiten (PDF-Format)

  • Hilfen zur Erstellung der Unterlage aus anderen Ländern des EU-Raumes
    Die Gesetzgebung in Österreich und Deutschland ist sehr ähnlich, auch in Liechtenstein gibt es ein BauKg ähnlich dem in Österreich. Unter Beachtung bzw. Anpassung an die länderspezifischen, gesetzlichen Anforderungen steht hier weiteres, ergänzendes Know-how zur Verfügung:
  • Deutschland: In der Regel zum Arbeitsschutz auf Baustellen 32 (RAB 32) werden Anforderungen an die Unterlage konkretisiert, ebenso beinhaltet diese RAB ein Beispiel für eine Unterlage.

> RAB 32: Unterlage für spätere Arbeiten (Konkretisierung zu § 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV)

  • Liechtenstein: Offizielle Informationnseite zum BauKG der Landesverwaltung Fürstentum Liechtenstein:

> Baustellenkoordination


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